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Diese Information habe ich über einen Kollegen von HP erhalten, der sie aus einer internen Nachricht genommen hat. Ich könnte mich auch daran gewöhnen, von HP Ergebnisse von Tarifverträgen zu erhalten, bevorzugterweise von HP Haustarifverträgen. ;) Ich finde es sehr verwunderlich, dass einerseits die GF unbedingt mit dem BR zu einer einvernehmlichen Lösung kommen mag (immerhin hat man sich vier Runden gegeben!), sich andererseits bei der gesamten Belegschaft beschwert, dass es nicht geklappt hat. Es fühlt sich so an, als ob die GF versucht, dem GBR einen schwarzen Peter zuzuschieben für eine geplatzte Verhandlung, die sie selbst zu verantworten hat. In der VKL-Sitzung heute waren wir uns einig, dass dieses immense Verdienst (keine betriebsbedingten Kündigungen, keine Standortschließungen) der Arbeit und Aufstellung des neuen GBR zu verdanken sind. Der GBR hat seit einiger Zeit mit einem Personalabbau gerechnet, ohne eine konkrete Höhe zu kennen. Aber die brauchte er (bzw. der Ausschuss, der sich dieser gewichtigen Aufgabe annahm) auch nicht, denn die Grundsteine für die GBR-Forderungen wurden gelegt sowie erste Konzepte erarbeitet und innerhalb des GBR abgestimmt. Da sieht man, wo der Shareholder hin will. Nicht die langfristige Entwicklung ist wichtig, sondern der kurzfristige gewinn. Ob man dabei Ethic oder Moral verletzt, ist dann egal. Ich bin weit weg von Zufriedenheit mit HP, aber an dieser Stelle sage ich ganz klar: "Leo lass Dich nicht unterkriegen!" Immerhin hat der BR nun offenbar sein Mitbestimmungsrecht bei den Boni durchgesetzt (ab dem nächsten Mal). Aber die Gehalts"anpassung" : Die Inflationsrate war im Januar bei 1,7% . Die Schätzungen für 2011 gehen in Richtung 2% oder mehr. Also nach den 1% bzw. Nullrunden der letzten Jahre erneut eine Reallohnsenkung. Im Gegensatz z.B. zu den vorgezogenen Tariferhöhungen von 2,7% in der Automobilindustrie. Und die Profitrate von HP ist ja nun keineswegs geringer als die von VW, Audi, Daimler ... .Die Kolleginnen und Kollegen dort können aber halt nicht nur eine Einigungsstelle anrufen, sondern dank ihrer gewerkschaftlichen Organisation auch mit Streik drohen. |
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